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	<title>Ettie-und-Peter-Gingold-Erinnerungsinitiative</title>
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		<title>Veranstaltung zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennung auf dem Frankfurter Römerberg</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 18:37:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gingold-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/04/Buecherverbrennung_Flyer_online_2013-05-10.pdf"><img src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/04/Buecherverbrennung_Flyer_online_2013-05-10.png" alt="" title="Buecherverbrennung_Flyer_online_2013-05-10" width="160" height="323" class="alignleft size-full wp-image-401" /></a><strong>Am 10.Mai 2013 veranstaltet die VVN-BdA auf dem Frankfurter Römerberg zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennungen eine öffentliche Lesung von Texten, die 1933 verbrannt wurden. In Lesepausen finden musikalische Zwischenspiele statt. Beginn 16.00 Uhr.</strong></p>
<p><a href="http://www.gingold-initiative.de/2013/04/veranstaltung-zum-80-jahrestag-der-bucherverbrennung-auf-dem-frankfurter-romerberg/" class="more-link">Read more on Veranstaltung zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennung auf dem Frankfurter Römerberg&#8230;</a></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/04/Buecherverbrennung_Flyer_online_2013-05-10.pdf"><img src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/04/Buecherverbrennung_Flyer_online_2013-05-10.png" alt="" title="Buecherverbrennung_Flyer_online_2013-05-10" width="160" height="323" class="alignleft size-full wp-image-401" /></a><strong>Am 10.Mai 2013 veranstaltet die VVN-BdA auf dem Frankfurter Römerberg zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennungen eine öffentliche Lesung von Texten, die 1933 verbrannt wurden. In Lesepausen finden musikalische Zwischenspiele statt. Beginn 16.00 Uhr.</strong></p>
<p>Die Veranstaltung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) steht unter der Schirmherrschaft des Frankfurter Oberbürgermeisters Peter Feldmann und erfolgt in Kooperation mit dem hessischen Schriftstellerverband, dem Studienkreis Deutscher Widerstand 33-45 und der Gingold-Erinnerungsinitiative.</p>
<p>Sie wird außerdem unterstützt von der Deutschen Nationalbibliothek, dem Landesverband des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, der Frankfurter Stadtbücherei, der Universitätsbibliothek, dem DGB Region Frankfurt-Rhein-Main und der Regionalgruppe  Gegen Vergessen – Für Demokratie.</p>
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		<title>Endlich ein freier Mensch sein!</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 12:45:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gingold-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[17. Februar 2013]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>So lautete der Titel der Matinee, zu der die „Ettie und Peter Gingold Erinnerungsinitiative“ am 17.02.2013 in das Frankfurter Titania-Theater eingeladen hatte.  Anlass war der 100. Geburtstag von Ettie Gingold. Das Freie Schauspielensemble Frankfurt hatte gemeinsam mit der Initiative ein Programm erarbeitet, welches die nahezu 200 Gäste begeisterte.<span id="more-376"></span></p>
<p><a href="http://www.gingold-initiative.de/2013/02/endlich-ein-freier-mensch-sein/" class="more-link">Read more on Endlich ein freier Mensch sein!&#8230;</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So lautete der Titel der Matinee, zu der die „Ettie und Peter Gingold Erinnerungsinitiative“ am 17.02.2013 in das Frankfurter Titania-Theater eingeladen hatte.  Anlass war der 100. Geburtstag von Ettie Gingold. Das Freie Schauspielensemble Frankfurt hatte gemeinsam mit der Initiative ein Programm erarbeitet, welches die nahezu 200 Gäste begeisterte.<span id="more-376"></span></p>
<p><div id="attachment_345" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.gingold-initiative.de/2013/02/fotogalerie-ettie-gingold-zum-100-geburtstag/ettie_gingold_100_jahre_0091/" rel="attachment wp-att-345"><img src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/02/ettie_gingold_100_jahre_0091-300x200.jpg" alt="Bettina Kaminski liest Ettie Gingolds Rede Bonner Hofgartenkundgebung 1983" title="ettie_gingold_100_jahre_0091" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-345" /></a><p class="wp-caption-text">Bettina Kaminski liest Ettie Gingolds Rede Bonner Hofgartenkundgebung 1983</p></div>Ettie Gingold, 2001 verstorben, war zeit ihres Lebens eine mutige, kämpferische und außergewöhnlich engagierte Frau: Kommunistin, Jüdin, Antifaschistin und Kriegsgegnerin.<br />
Sie war 22 Jahre alt, als sie Mitte der 1930er Jahre aus der rumänischen Provinz nach Frankreich emigrierte. Dort organisierte sie sich in einer antifaschistischen Jugendgruppe, war Mitbegründerin der FDJ (Freie Deutsche Jugend) und kämpfte während der Naziokkupation in der französischen Widerstandsbewegung Résistance gegen den deutschen Faschismus. Sie war Kurierin, stellte Flugblätter her und sorgte für die Verteilung &#8211; z.B. an Treffpunkten deutscher Soldaten. Mit ungeheurem Mut und jeder denkbaren Entschlossenheit schrak sie vor keiner Anforderung zurück. Nach der Befreiung lebte sie mit ihrem Mann, Peter Gingold, in Frankfurt am Main und kämpfte in den Reihen der KPD für ein neues, antifaschistisches Deutschland. Bekannt wurde sie vor allem als Friedenskämpferin. Sie sammelte in den 50er Jahren Tausende Unterschriften unter den Stockholmer Appell und erneut in den 80er Jahren mehr als 12.000 Unterschriften unter den Krefelder Appell. Neben Willy Brandt, Heinrich Böll und Petra Kelly war Ettie eine der Rednerinnen auf der legendären Bonner Hofgartenkundgebung der Friedensbewegung.<br />
Als Zeitzeugin sprach sie vor Jugendgruppen, Schulklassen und auf vielen Veranstaltungen der Gewerkschafts-, der Frauen- und der Friedensbewegung.<br />
Die Stadt Frankfurt am Main ehrte sie 1991 mit der Verleihung der Johanna-Kirchner-Medaille.</p>
<p><div id="attachment_367" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.gingold-initiative.de/2013/02/fotogalerie-ettie-gingold-zum-100-geburtstag/ettie_gingold_100_jahre_0242/" rel="attachment wp-att-367"><img src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/02/ettie_gingold_100_jahre_0242-300x200.jpg" alt="" title="ettie_gingold_100_jahre_0242" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-367" /></a><p class="wp-caption-text">Peter Christian Walther hält das Schlusswort</p></div>Der Ansturm auf die Matinee war enorm. Die Schauspielerinnen Bettina Kaminski, Naja Marie Domsel und Etties Enkel, Joscha Gingold, lasen aus einer Auswahl von Texten und zeichneten so die Biografie der Geehrten durch die Höhen und Tiefen des vergangenen Jahrhunderts sehr lebendig nach. Zu hören waren Auszüge aus Reden und Briefen von Ettie selbst, Zitate aus Peter Gingolds Autobiografie „Bouelvard St. Martin No. 11“ sowie Berichte von Weggefährten. Mit zwei Einspielungen aus einem Film- und einem Audiointerview kam Ettie selbst zu Wort. Esther und Joram Bejarano bereicherten gemeinsam mit Kutlu Yurtseven von der Gruppe Microphone Mafia das Programm mit ihren einzigartigen Bearbeitungen traditioneller Musik aus der antifaschistischen und Arbeiterbewegung. Etties Schwager, der 90-jährige Siegmund Gingold, war mit seiner Frau Hélène und seinem Sohn Marc aus Paris angereist und erinnerte in einer kurzen Ansprache an „unsere Mutter Courage“, wie er Ettie liebevoll nannte. Er hob hervor, wie es Ettie gelungen war für seine und Peters Eltern eine sichere Unterkunft zu finden und mit anderen Genossen deren Versorgung zu sichern, als die deutschen Faschisten Tag für Tag Juden in Paris verhaften und deportieren ließen.<br />
In einer Gesprächsrunde erzählte Esther Bejarano von ihrer langjährigen Freundschaft mit Ettie; Katrin Raane erinnerte an zwei andere Freundinnen – Yvette Bloch und Henny Dreifuss – die ebenfalls als deutsche Emigrantinnen in der Résistance kämpften. Alice Cyborra ergänzte aus ihrer Tochterperspektive wie Ettie die Aufgaben als herausragende politische Aktivistin, als Mutter zweier Kinder und z. B. auch als legendäre Gastgeberin beeindruckend meisterte.<br />
Als die Gäste sich nach der Matinee verabschiedeten war das Echo einhellig – das waren starke zwei Stunden der Erinnerung an eine starke Frau. </p>
<p>Mathias Meyers</p>
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		<title>Fotogalerie Ettie Gingold zum 100. Geburtstag</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 12:23:15 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[17. Februar 2013]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Fotos der Matinee &#8211; Veranstaltung <i>&#8220;Endlich ein freier Mensch sein – Hommage an Ettie in Frankfurt am Main am <a href="http://www.gingold-initiative.de/category/veranstaltungen/17-februar-2013/">17. Februar 2013</i>&#8220;</a><span id="more-312"></span></p>

<a href='http://www.gingold-initiative.de/2013/02/fotogalerie-ettie-gingold-zum-100-geburtstag/ettie_gingold_100_jahre_0071/' title='ettie_gingold_100_jahre_0071'><img width="150" height="150" src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/02/ettie_gingold_100_jahre_0071-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bettina Kaminski, Joscha Gingold, Naja Marie Domsel" title="ettie_gingold_100_jahre_0071" /></a>
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<a href='http://www.gingold-initiative.de/2013/02/fotogalerie-ettie-gingold-zum-100-geburtstag/ettie_gingold_100_jahre_0175/' title='ettie_gingold_100_jahre_0175'><img width="150" height="150" src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/02/ettie_gingold_100_jahre_0175-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Katrin Raane" title="ettie_gingold_100_jahre_0175" /></a>
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<a href='http://www.gingold-initiative.de/2013/02/fotogalerie-ettie-gingold-zum-100-geburtstag/ettie_gingold_100_jahre_0209/' title='ettie_gingold_100_jahre_0209'><img width="150" height="150" src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/02/ettie_gingold_100_jahre_0209-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Joscha Gingold" title="ettie_gingold_100_jahre_0209" /></a>
<a href='http://www.gingold-initiative.de/2013/02/fotogalerie-ettie-gingold-zum-100-geburtstag/ettie_gingold_100_jahre_0231/' title='ettie_gingold_100_jahre_0231'><img width="150" height="150" src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/02/ettie_gingold_100_jahre_0231-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Joscha Gingold" title="ettie_gingold_100_jahre_0231" /></a>
<a href='http://www.gingold-initiative.de/2013/02/fotogalerie-ettie-gingold-zum-100-geburtstag/ettie_gingold_100_jahre_0237/' title='ettie_gingold_100_jahre_0237'><img width="150" height="150" src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/02/ettie_gingold_100_jahre_0237-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Peter Christian Walther" title="ettie_gingold_100_jahre_0237" /></a>
<a href='http://www.gingold-initiative.de/2013/02/fotogalerie-ettie-gingold-zum-100-geburtstag/ettie_gingold_100_jahre_0238/' title='ettie_gingold_100_jahre_0238'><img width="150" height="150" src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/02/ettie_gingold_100_jahre_0238-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Silvia Gingold" title="ettie_gingold_100_jahre_0238" /></a>
<a href='http://www.gingold-initiative.de/2013/02/fotogalerie-ettie-gingold-zum-100-geburtstag/ettie_gingold_100_jahre_0242/' title='ettie_gingold_100_jahre_0242'><img width="150" height="150" src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/02/ettie_gingold_100_jahre_0242-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Peter Christian Walther hält das Schlusswort" title="ettie_gingold_100_jahre_0242" /></a>
<a href='http://www.gingold-initiative.de/2013/02/fotogalerie-ettie-gingold-zum-100-geburtstag/ettie_gingold_100_jahre_0243/' title='ettie_gingold_100_jahre_0243'><img width="150" height="150" src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/02/ettie_gingold_100_jahre_0243-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Peter Christian Walther hält das Schlusswort" title="ettie_gingold_100_jahre_0243" /></a>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Fotos der Matinee &#8211; Veranstaltung <i>&#8220;Endlich ein freier Mensch sein – Hommage an Ettie in Frankfurt am Main am <a href="http://www.gingold-initiative.de/category/veranstaltungen/17-februar-2013/">17. Februar 2013</i>&#8220;</a><span id="more-312"></span></p>

<a href='http://www.gingold-initiative.de/2013/02/fotogalerie-ettie-gingold-zum-100-geburtstag/ettie_gingold_100_jahre_0071/' title='ettie_gingold_100_jahre_0071'><img width="150" height="150" src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/02/ettie_gingold_100_jahre_0071-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bettina Kaminski, Joscha Gingold, Naja Marie Domsel" title="ettie_gingold_100_jahre_0071" /></a>
<a href='http://www.gingold-initiative.de/2013/02/fotogalerie-ettie-gingold-zum-100-geburtstag/ettie_gingold_100_jahre_0072/' title='ettie_gingold_100_jahre_0072'><img width="150" height="150" src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/02/ettie_gingold_100_jahre_0072-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bettina Kaminski, Joscha Gingold, Naja Marie Domsel" title="ettie_gingold_100_jahre_0072" /></a>
<a href='http://www.gingold-initiative.de/2013/02/fotogalerie-ettie-gingold-zum-100-geburtstag/ettie_gingold_100_jahre_0077/' title='ettie_gingold_100_jahre_0077'><img width="150" height="150" src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/02/ettie_gingold_100_jahre_0077-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bettina Kaminski" title="ettie_gingold_100_jahre_0077" /></a>
<a href='http://www.gingold-initiative.de/2013/02/fotogalerie-ettie-gingold-zum-100-geburtstag/ettie_gingold_100_jahre_0084/' title='ettie_gingold_100_jahre_0084'><img width="150" height="150" src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/02/ettie_gingold_100_jahre_0084-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bettina Kaminski" title="ettie_gingold_100_jahre_0084" /></a>
<a href='http://www.gingold-initiative.de/2013/02/fotogalerie-ettie-gingold-zum-100-geburtstag/ettie_gingold_100_jahre_0091/' title='ettie_gingold_100_jahre_0091'><img width="150" height="150" src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/02/ettie_gingold_100_jahre_0091-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bettina Kaminski liest Ettie Gingolds Rede Bonner Hofgartenkundgebung 1983" title="ettie_gingold_100_jahre_0091" /></a>
<a href='http://www.gingold-initiative.de/2013/02/fotogalerie-ettie-gingold-zum-100-geburtstag/ettie_gingold_100_jahre_0094/' title='ettie_gingold_100_jahre_0094'><img width="150" height="150" src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/02/ettie_gingold_100_jahre_0094-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bettina Kaminski, Joscha Gingold, Naja Marie Domsel" title="ettie_gingold_100_jahre_0094" /></a>
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<a href='http://www.gingold-initiative.de/2013/02/fotogalerie-ettie-gingold-zum-100-geburtstag/ettie_gingold_100_jahre_0100/' title='ettie_gingold_100_jahre_0100'><img width="150" height="150" src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/02/ettie_gingold_100_jahre_0100-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Peter und Ettie Gingold (Illustration Thilo Weckmüller; Werkstatt uah!; Mainz)" title="ettie_gingold_100_jahre_0100" /></a>
<a href='http://www.gingold-initiative.de/2013/02/fotogalerie-ettie-gingold-zum-100-geburtstag/ettie_gingold_100_jahre_0137/' title='ettie_gingold_100_jahre_0137'><img width="150" height="150" src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/02/ettie_gingold_100_jahre_0137-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Siegmund Gingold" title="ettie_gingold_100_jahre_0137" /></a>
<a href='http://www.gingold-initiative.de/2013/02/fotogalerie-ettie-gingold-zum-100-geburtstag/ettie_gingold_100_jahre_0140/' title='ettie_gingold_100_jahre_0140'><img width="150" height="150" src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/02/ettie_gingold_100_jahre_0140-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Alice Czyborra, Mathias Meyers" title="ettie_gingold_100_jahre_0140" /></a>
<a href='http://www.gingold-initiative.de/2013/02/fotogalerie-ettie-gingold-zum-100-geburtstag/ettie_gingold_100_jahre_0144/' title='ettie_gingold_100_jahre_0144'><img width="150" height="150" src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/02/ettie_gingold_100_jahre_0144-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Siegmund Gingold" title="ettie_gingold_100_jahre_0144" /></a>
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<a href='http://www.gingold-initiative.de/2013/02/fotogalerie-ettie-gingold-zum-100-geburtstag/ettie_gingold_100_jahre_0154/' title='ettie_gingold_100_jahre_0154'><img width="150" height="150" src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/02/ettie_gingold_100_jahre_0154-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Esther Bejarano" title="ettie_gingold_100_jahre_0154" /></a>
<a href='http://www.gingold-initiative.de/2013/02/fotogalerie-ettie-gingold-zum-100-geburtstag/ettie_gingold_100_jahre_0160/' title='ettie_gingold_100_jahre_0160'><img width="150" height="150" src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/02/ettie_gingold_100_jahre_0160-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Esther Bejarano, Katrin Raane, Alice Czyborra" title="ettie_gingold_100_jahre_0160" /></a>
<a href='http://www.gingold-initiative.de/2013/02/fotogalerie-ettie-gingold-zum-100-geburtstag/ettie_gingold_100_jahre_0163/' title='ettie_gingold_100_jahre_0163'><img width="150" height="150" src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/02/ettie_gingold_100_jahre_0163-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Blick ins Publikum" title="ettie_gingold_100_jahre_0163" /></a>
<a href='http://www.gingold-initiative.de/2013/02/fotogalerie-ettie-gingold-zum-100-geburtstag/ettie_gingold_100_jahre_0173/' title='ettie_gingold_100_jahre_0173'><img width="150" height="150" src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/02/ettie_gingold_100_jahre_0173-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Alice Czyborra" title="ettie_gingold_100_jahre_0173" /></a>
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<a href='http://www.gingold-initiative.de/2013/02/fotogalerie-ettie-gingold-zum-100-geburtstag/ettie_gingold_100_jahre_0200/' title='ettie_gingold_100_jahre_0200'><img width="150" height="150" src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/02/ettie_gingold_100_jahre_0200-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Esther Bejarano" title="ettie_gingold_100_jahre_0200" /></a>
<a href='http://www.gingold-initiative.de/2013/02/fotogalerie-ettie-gingold-zum-100-geburtstag/ettie_gingold_100_jahre_0209/' title='ettie_gingold_100_jahre_0209'><img width="150" height="150" src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/02/ettie_gingold_100_jahre_0209-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Joscha Gingold" title="ettie_gingold_100_jahre_0209" /></a>
<a href='http://www.gingold-initiative.de/2013/02/fotogalerie-ettie-gingold-zum-100-geburtstag/ettie_gingold_100_jahre_0231/' title='ettie_gingold_100_jahre_0231'><img width="150" height="150" src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/02/ettie_gingold_100_jahre_0231-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Joscha Gingold" title="ettie_gingold_100_jahre_0231" /></a>
<a href='http://www.gingold-initiative.de/2013/02/fotogalerie-ettie-gingold-zum-100-geburtstag/ettie_gingold_100_jahre_0237/' title='ettie_gingold_100_jahre_0237'><img width="150" height="150" src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/02/ettie_gingold_100_jahre_0237-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Peter Christian Walther" title="ettie_gingold_100_jahre_0237" /></a>
<a href='http://www.gingold-initiative.de/2013/02/fotogalerie-ettie-gingold-zum-100-geburtstag/ettie_gingold_100_jahre_0238/' title='ettie_gingold_100_jahre_0238'><img width="150" height="150" src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/02/ettie_gingold_100_jahre_0238-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Silvia Gingold" title="ettie_gingold_100_jahre_0238" /></a>
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		<title>Interview zum Gingold Film</title>
		<link>http://www.gingold-initiative.de/2013/01/interview-zum-gingold-film/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Jan 2013 14:21:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gingold-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gingold Film]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das folgende Interview mit Mathias Meyers, einem der beiden Autoren des Films „Zeit für Zeugen – Eine Hommage an Ettie und Peter Gingold“ wurde im Oktober 2012 von Eva Petermann geführt und erschien in leicht gekürzter Fassung in der <a href="http://www.gew-hessen.de/index.php?id=423">HLZ – Zeitung der GEW Hessen für Erziehung, Bildung, Forschung</a> (<a href="http://www.gew-hessen.de/index.php?id=423&#038;id=423&#038;no_cache=1&#038;download=HLZ-12-2012.pdf&#038;did=159">Ausgabe 12/2012</a>). </p>
<p><a href="http://www.gingold-initiative.de/2013/01/interview-zum-gingold-film/" class="more-link">Read more on Interview zum Gingold Film&#8230;</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das folgende Interview mit Mathias Meyers, einem der beiden Autoren des Films „Zeit für Zeugen – Eine Hommage an Ettie und Peter Gingold“ wurde im Oktober 2012 von Eva Petermann geführt und erschien in leicht gekürzter Fassung in der <a href="http://www.gew-hessen.de/index.php?id=423">HLZ – Zeitung der GEW Hessen für Erziehung, Bildung, Forschung</a> (<a href="http://www.gew-hessen.de/index.php?id=423&#038;id=423&#038;no_cache=1&#038;download=HLZ-12-2012.pdf&#038;did=159">Ausgabe 12/2012</a>). </p>
<hr />
<p><strong>Wie ist der Film eigentlich entstanden?</strong></p>
<p><strong>Mathias Meyers:</strong><br />
Ein Film von Loretta Walz über die Überlebende des Frauen-KZ Ravensbrück, Hildegard Schäfer, hat den Titel „Wenn ich nicht mehr da bin, müsst ihr das machen!“ Über Jahrzehnte haben Zeitzeugen tausendfach Schulklassen besucht und auf diese Weise lebendigen antifaschistischen Geschichtsunterricht ermöglicht.<br />
Das kann leider kaum mehr in dieser Weise stattfinden. Es leben nur noch sehr wenige von ihnen.</p>
<p><strong>Kannten Sie denn Ettie und Peter Gingold persönlich?</strong></p>
<p>a, wir haben viele Jahre zusammengearbeitet und waren befreundet.  Peter Gingold hat uns zu seinen Lebzeiten öfter aufgefordert, uns Gedanken darüber zu machen, wie die politische Arbeit der Zeitzeugen gesichert werden kann.<br />
Wie hätte die BRD sich wohl politisch entwickelt, wenn nicht diejenigen, die gegen den Faschismus an der Macht kämpften, sich immer wieder gegen Rechtsentwicklung und Faschisierung gestellt hätten? Wie viel größer wäre der Zulauf zu rechten und faschistischen Gruppen gewesen, wenn nicht die Zeitzeugen in Jugendgruppen und Schulklassen die Wahrheit über den Faschismus vermittelt hätten?<br />
Unser Film über Ettie und Peter Gingold aus Frankfurt ist <em>ein</em> Beitrag dazu, diese Aufklärungsarbeit fortzusetzen. </p>
<p><strong>Über Peter Gingolds Leben gibt es ja bereits einige Dokumentationen, z.B. des NRD. Was ist neu oder anders in Ihrem „Zeit für Zeugen“?</strong></p>
<p>Ja, glücklicherweise wurden in den letzten Jahren etliche Filme über den antifaschistischen Widerstandskampf erstellt und Dokumente darüber gesichert.<br />
Ein beachtlicher Fundus z.B. auch für Projekte von Schulklassen oder Geschichtskursen ist damit vorhanden.<br />
In unserem Film „Zeit für Zeugen“ kommen, neben den Gingolds selbst, 24 Weggefährten zu Wort, so ein DGB-Vorsitzender, ein Frankfurter Rabbiner oder eine SPD-Abgeordnete. Sie erzählen von wichtigen biografischen Ereignissen und von der außergewöhnlichen Ausstrahlung der Gingolds</p>
<p><strong>Bringen Sie denn auch neue historische Infos über sie?</strong></p>
<p>Ja, insofern, als wir in unserem Film nicht auf die Zeit des Faschismus begrenzt bleiben, sondern uns auch mit der Zeit nach 1945 befassen. Zum Beispiel erzählt Ettie Gingold von dem Schock, der es für sie war, als elf Jahre nach der Befreiung vom Faschismus ihre Partei, die KPD, wieder verboten wurde. Wieder waren sie gezwungen, die politische Arbeit illegal zu organisieren, Hausdurchsuchungen zu erdulden etc.</p>
<p><strong>Aber setzt Ihr Film nicht zu viel historisches Wissen voraus? Wer weiß denn heute noch, was der „Krefelder Appell“ war?  Nur mal als Beispiel?</strong></p>
<p>Ich meine, die Beschäftigung mit Etties Biografie ist ein sehr anschaulicher Geschichtsunterricht! Die Résistance-Kämpferin war später als Kommunistin in der Friedensbewegung der 1950er und der 80er Jahre aktiv und sammelte in und um Frankfurt sage und schreibe 12.000 Unterschriften unter jenen „Krefelder Appell“ gegen die Stationierung von US-Atomwaffen in Europa.<br />
Natürlich kann ein halbstündiger Dokumentarfilm nur ein Anstoß sein.<br />
Mit der Geschichte von Ettie und Peter Gingold wird jedenfalls sehr deutlich, dass nach 1945 nicht eine völlig neue Zeit begonnen hatte. Der Faschismus hatte eine Vorgeschichte und er hatte noch lange massive Nachwirkungen, bis heute.<br />
Eine zentrale Szene im Film zeigt Peter Gingold vor der überfüllten Aula einer Gesamtschule, die übrigens als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet wurde.<br />
Es ist dort mucksmäuschenstill, als er sagt: „Ihr riskiert heute, wenn ihr euch gegen Rassismus und Ungerechtigkeiten wehrt, nicht das, was wir damals riskieren mussten. Aber macht das rechtzeitig, damit ihr nicht morgen das riskieren müsst, was wir damals zu riskieren hatten.“ Etliche hundert Schülerinnen und Schüler antworten ihm darauf mit standing Ovations!<br />
Viele junge Menschen sind heute bei Demonstrationen gegen Nazis dabei. Der Film soll sie in ihrem Engagement bestärken. Wer sich – auch als Schüler oder Schülerin – mit heutigen Verhältnissen kritisch beschäftigt, will auch wissen, was gestern war.<br />
Nun wird die Geschichte der Bundesrepublik ja gerne als reine  „Erfolgsstory“ dargestellt. Dass zu ihr aber der Widerstand gegen die Wiederbewaffnung und Atomwaffenstationierung gehört, dass einerseits tausendfach Berufsverbote verhängt und andererseits Neofaschisten von staatlichen Stellen geduldet oder gar gefördert wurden – das sind eher die blinden Flecken in den Geschichtsbüchern. </p>
<p><strong>Zurück zum Film – ist er denn bereits an Schulen gezeigt worden? </strong></p>
<p>Nein, bisher noch nicht. Verschiedene Jugendgruppen haben den Film in etlichen Städten vorgeführt, wo er offenbar recht großen Eindruck gemacht hat. Wir würden uns aber freuen, auch mit Schulklassen und interessierten Lehrerinnen und Lehrern zusammenzuarbeiten. Mit ihnen zusammen wollen wir auch das Konzept zur Nutzung des Films im Rahmen des (Geschichts-)Unterrichts weiterentwickeln.</p>
<p><strong>Was ist denn Ihr neuestes Projekt, jetzt, wo der Gingold-Film fertig ist?</strong></p>
<p>Aktuell bereitet die Frankfurter Initiative gemeinsam mit dem Freien Schauspiel Ensemble in Frankfurt am Main <a href="http://www.gingold-initiative.de/2013/01/ettie-gingold-zum-100-geburtstag/">eine Matinee zum 100. Geburtstag von Ettie Gingold im Februar 2013</a> vor. Das wird eine Hommage an diese wunderbare und mutige Frau.</p>
<p>Zusammen mit dem Mainzer Künstler Thilo Weckmüller von der<a href="http://uah.de/"> „Werkstatt uah!“</a> arbeite ich außerdem noch in dem Projekt  <a href="http://www.widerstand-portrait.de/">„Trotz alledem!“</a>. In den bisher sieben Ausstellungen zeigten wir  mehr als 70 Porträts und Kurzbiografien von antifaschistischen Widerstandskämpferinnen und -kämpfern aus dem Rhein-Main-Gebiet. Die farbigen Porträts &#8211; Linoldrucke mit verlorener Form &#8211; und die Veranstaltungen im Beiprogramm der Ausstellungen stoßen vor allem bei Jugendlichen auf große Resonanz. Diese Ausstellung stellen wir gerne als künstlerische Erweiterung für antifaschistische Schulprojekte zur Verfügung. </p>
<p><strong>Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg für Ihre Arbeit!</strong></p>
<p><strong>Die Fragen stellte Eva Petermann von der GEW Kreis Hof (Saale).</strong></p>
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		<title>Ettie Gingold zum 100. Geburtstag</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jan 2013 13:41:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gingold-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[17. Februar 2013]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ettie Gingold]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gingold-initiative.de/?p=275</guid>
		<description><![CDATA[<h2><a title="Ettie Gingold zum 100. Geburtstag - Flyer (PDF; 1.6 MB)" href="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/01/ettie-gingold-zum-100-geburtstag-flyer.pdf"><img class="alignleft size-full wp-image-292" style="border: 1px solid #E7E7E7;" src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/01/ettie-widget-200.png" alt=" Ettie Gingold zum 100. Geburtstag - Thumbnail vom Flyer (PDF; 1.6 MB)" width="200" height="285" /></a> Endlich ein freier Mensch sein &#8211; Hommage an Ettie in Frankfurt am Main am 17. Februar 2013</h2>
<p>Mit einer Matinee im Frankfurter Titania-Theater wird am Sonntag, dem 17. Februar 2013, der 100. Geburtstag von Ettie Gingold gefeiert.</p>
<p><a href="http://www.gingold-initiative.de/2013/01/ettie-gingold-zum-100-geburtstag/" class="more-link">Read more on Ettie Gingold zum 100. Geburtstag&#8230;</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><a title="Ettie Gingold zum 100. Geburtstag - Flyer (PDF; 1.6 MB)" href="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/01/ettie-gingold-zum-100-geburtstag-flyer.pdf"><img class="alignleft size-full wp-image-292" style="border: 1px solid #E7E7E7;" src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/01/ettie-widget-200.png" alt=" Ettie Gingold zum 100. Geburtstag - Thumbnail vom Flyer (PDF; 1.6 MB)" width="200" height="285" /></a> Endlich ein freier Mensch sein &#8211; Hommage an Ettie in Frankfurt am Main am 17. Februar 2013</h2>
<p>Mit einer Matinee im Frankfurter Titania-Theater wird am Sonntag, dem 17. Februar 2013, der 100. Geburtstag von Ettie Gingold gefeiert.</p>
<p>Ettie Gingold, 2001 verstorben, war zeit ihres Lebens eine mutige, kämpferische und außergewöhnlich engagierte Frau: Kommunistin, Jüdin, Antifaschistin und Kriegsgegnerin. [...]</p>
<p>Die Veranstaltung wird gefördert durch die <a href="http://www.kultur-frankfurt.de/" title="link via: http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2711&#038;_ffmpar[_id_inhalt]=6995">Stadt Frankfurt, Dezernat für Kultur und Wissenschaft</a>.</p>
<p><em>Lesen Sie mehr in der PDF zur Veranstaltung:</em> <a href="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2013/01/ettie-gingold-zum-100-geburtstag-flyer.pdf">Ettie Gingold zum 100. Geburtstag &#8211; Flyer (PDF; 1.6 MB)</a></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<th>Datum:</th>
<td>17. Februar 2013</td>
</tr>
<tr>
<th>Uhrzeit:</th>
<td>11 Uhr</td>
</tr>
<tr>
<th>Ort:</th>
<td><a href="http://www.theaterperipherie.de/tickets-a-anfahrt/anfahrt">Titania Theater</a><br />
Basaltstr. 23<br />
60487 Frankfurt &#8211; Bockenheim</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Résistance statt Wehrmacht</title>
		<link>http://www.gingold-initiative.de/2012/08/resistance-statt-wehrmacht/</link>
		<comments>http://www.gingold-initiative.de/2012/08/resistance-statt-wehrmacht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Aug 2012 07:50:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mschuetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Heisel]]></category>
		<category><![CDATA[Résistance]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gingold-initiative.de/?p=238</guid>
		<description><![CDATA[<p>Waffen gegen die Unterwerfung. Zum Tod des Antifaschisten Hans Heisel &#8211; Von Mathias Meyers</p>
<p>Im Sommer 1942 hatte der deutsche Faschismus fast ganz Europa unter Kontrolle. Die Blitzkriege und -siege hatten die Wehrmacht in die meisten europäischen Hauptstädte geführt. Der antifaschistische Widerstand in Deutschland und in Europa war infolge von Verhaftungen und schweren Verlusten enorm unter Druck, eine Wende des Krieges war nicht absehbar – die Rote Armee war noch in der Defensive, die Schlacht von Stalingrad, die erste strategische Niederlage des Faschismus war noch nicht geschlagen.</p>
<p><a href="http://www.gingold-initiative.de/2012/08/resistance-statt-wehrmacht/" class="more-link">Read more on Résistance statt Wehrmacht&#8230;</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Waffen gegen die Unterwerfung. Zum Tod des Antifaschisten Hans Heisel &#8211; Von Mathias Meyers</p>
<p>Im Sommer 1942 hatte der deutsche Faschismus fast ganz Europa unter Kontrolle. Die Blitzkriege und -siege hatten die Wehrmacht in die meisten europäischen Hauptstädte geführt. Der antifaschistische Widerstand in Deutschland und in Europa war infolge von Verhaftungen und schweren Verlusten enorm unter Druck, eine Wende des Krieges war nicht absehbar – die Rote Armee war noch in der Defensive, die Schlacht von Stalingrad, die erste strategische Niederlage des Faschismus war noch nicht geschlagen.</p>
<p>Seit 1940 war auch Paris besetzt. Viele deutsche Emigranten schlossen sich der französischen Widerstandsbewegung Résistance an. Deutsche Juden, Kommunisten, Sozialdemokraten, Christen kämpften in diesem historischen Bündnis unter täglichem Einsatz ihres Lebens gemeinsam mit französischen Patrioten gegen die Besatzung und für den Sturz des Hitlerregimes. Peter Gingold erzählt in seinen Lebenserinnerungen »Paris Boulevard St. Martin No. 11« ( Köln, 2009), daß er in dieser Zeit ein Treffen mit seinem Instrukteur, dem Leiter der KPD in Frankreich, Otto Niebergall, hatte. Sie diskutierten über die Lage in Europa. Peter Gingold war ratlos, wie sollte man in dieser Situation noch eine Vorstellung vom möglichen Sieg über den Faschismus behalten können? Otto Niebergall lehrte ihn, auch wenn die Unterwerfung zurzeit umfassend sei, die Völker Europas würden dies auf Dauer nicht hinnehmen, es werde zu Aufständen kommen, die Rote Armee würde an der Ostfront bald erste militärische Siege erringen, der Widerstand werde unweigerlich zunehmen. Gingold erschien diese optimistische Rede zu diesem Zeitpunkt so, als würde man, am Rande des Meeres stehend versuchen, den Wellen Einhalt zu gebieten.</p>
<p>Im Sommer 1942 trat der 20jährige, aus einfachen Verhältnissen in Leverkusen stammende Fernschreibobermaat Hans Heisel in Paris in die illegale KPD ein. Anfang 1939 hatte sich Heisel, »um der Trostlosigkeit seines Milieus zu entkommen«, freiwillig zur Handelsmarine gemeldet, wurde aber zu Beginn des Krieges statt dessen zur Kriegsmarine eingezogen und im Marineministerium in Paris stationiert. »In Paris zu sein war für mich eine aufregende Erfahrung. Paris ist eine herrliche Stadt, die wir in Gruppen uniformiert durchstreiften. Ich stellte keine Fragen nach dem Grund unserer Anwesenheit. Der Wein war gut und die Mädchen waren schön«, erzählte er 2009 dem französischen Historiker Claude Collin.</p>
<p>Die ersten Franzosen, die er kennenlernte, waren ein Friseur und ein Schneider. Beide gehörten, was Heisel zunächst nicht wußte, der Résistance an und zeigten sich interessiert, in den Gesprächen Informationen über Stimmung und Aktivitäten in der Besatzerarmee von dem jungen deutschen Soldaten zu erhalten. Ihre Fragen veranlaßten Hans Heisel zum gründlichen Nachdenken. Nachdem Vertrauen zueinander hergestellt war, luden die beiden Franzosen ihre deutschen Genossen ein, an einer Diskussion »teilzunehmen«. So kam es, daß bald Otto Niebergall unerkannt im Nebenzimmer saß, wenn Hans Heisel mit seinen neuen Freunden politisch diskutierte. Die Gespräche führten zu dem bedeutendsten Entschluß seines Lebens. Er erlangte mit aller Konsequenz die Erkenntnis, daß das Hitlerregime »eine staatlich organisierte Verbrecherbande« war, und er entschloß sich, die Seiten zu wechseln.</p>
<p>Mit größter Vorsicht gelang es ihm, in seiner Einheit kritisch eingestellte Soldaten zu finden und ebenfalls für die Résistance zu gewinnen. Es waren Arthur Eberhard und Kurt Hälker, mit denen er eine antifaschistische Zelle im Marineministerium bildete. Sie hinterließen heimlich Flugblätter an Soldatentreffpunkten, stahlen Waffen für den Widerstand und gaben ein Drittel ihres Wehrsoldes für die oft unter miserablen Bedingungen illegal lebenden deutschen Kommunisten. Sie trafen sich regelmäßig mit »Marie«, ihrer Verbindungsfrau der Résistance, lieferten ihr Informationen und geheime Unterlagen aus der Wehrmacht. Bei einem Treffen im September 1943 äußerte »Marie«, noch am gleichen Tag eine Waffe zu benötigen. Mangels anderer Möglichkeiten gab Hans Heisel ihr seine Dienstpistole. Jahre später erfuhr er, daß damit der General und SS-Standartenführer Julius Ritter, der verantwortliche Organisator der ersten großen Deportation der Pariser Juden in die Vernichtungslager, von der Résistance getötet worden war.</p>
<p>Im Herbst 1943 war Heisel Mitbegründer und wenig später Vizepräsident der »Bewegung Freies Deutschland für den Westen« (CALPO). Mit Hälker und Eberhard beteiligte er sich am Aufstand zur Befreiung von Paris. In der Einheit des legendären Colonel Fabien war er danach u.a. dazu eingeteilt, eingekesselte deutsche Soldaten über Lautsprecher zur Kapitulation zu bewegen.</p>
<p>Nach der Befreiung vom Faschismus kehrte Hans Heisel nach Leverkusen zurück, fand Arbeit in den Bayerwerken, wo er vor dem Krieg seine Laborantenlehre absolviert hatte. Später war er Metallarbeiter in Düsseldorf und dann hauptamtlicher Funktionär der KPD. Als seine Partei 1956 verboten wurde, setzte er seine politische Arbeit illegal fort. 1959 wurde er verhaftet und wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt. 1968 war er an der Konstituierung der DKP beteiligt und blieb für sie hauptamtlich tätig.</p>
<p>In der BRD wurde er, wenn er von seinem Kampf gegen den Faschismus erzählte, lange als Vaterlandsverräter beschimpft. In Frankreich wurden Hans Heisel und die anderen Deutschen in der Résistance geehrt und ausgezeichnet. Der französische Staat zahlte ihm eine kleine Ehrenrente.</p>
<p>Erst in seinen letzten Lebensjahren entschied Hans Heisel sich, als Zeitzeuge auf antifaschistischen Veranstaltungen und in Schulklassen aufzutreten und lebhaft davon zu erzählen, wie seine Freunde und Genossen »in der Résistance aus ihm einen anderen Menschen gemacht« haben. Er erhielt viel positive Resonanz durch seine politische Klarheit und seinen Charme. So lange seine Gesundheit es erlaubte, trat er mit Leidenschaft auf. Zuletzt diskutierte er im Januar in Limburg mit 600 Schülern, die ihn nach der Veranstaltung mit Begeisterung lange umlagerten.</p>
<p>Im April erkrankte Hans Heisel. Begleitet von seiner Lebensgefährtin, seiner Familie und Freunden starb er am 12. Juli in Frankfurt am Main.</p>
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		<item>
		<title>Abschied von Hans Heisel</title>
		<link>http://www.gingold-initiative.de/2012/08/abschied-von-hans-heisel/</link>
		<comments>http://www.gingold-initiative.de/2012/08/abschied-von-hans-heisel/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Aug 2012 18:29:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gingold-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Heisel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gingold-initiative.de/?p=190</guid>
		<description><![CDATA[<p>Einladung zu einer politisch-kulturellen Veranstaltung:</p>
<h1>Abschied von Hans Heisel</h1>
<p>18. August 2012<br />
DGB-Gewerkschaftshaus Frankfurt am Main<br />
Wilhelm-Leuschner-Str. 69 &#8211; 77</p>
<p>Beginn: 15 Uhr 30</p>
<p><strong>Begrüßung</strong></p>
<p>Musik: <strong>Bernd Köhler</strong></p>
<p><strong>Peter-Christian Walther</strong><br />
VVN-BdA &#8211; Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten</p>
<p><a href="http://www.gingold-initiative.de/2012/08/abschied-von-hans-heisel/" class="more-link">Read more on Abschied von Hans Heisel&#8230;</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einladung zu einer politisch-kulturellen Veranstaltung:</p>
<h1>Abschied von Hans Heisel</h1>
<p>18. August 2012<br />
DGB-Gewerkschaftshaus Frankfurt am Main<br />
Wilhelm-Leuschner-Str. 69 &#8211; 77</p>
<p>Beginn: 15 Uhr 30</p>
<p><strong>Begrüßung</strong></p>
<p>Musik: <strong>Bernd Köhler</strong></p>
<p><strong>Peter-Christian Walther</strong><br />
VVN-BdA &#8211; Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten</p>
<p><strong>Lesung</strong></p>
<p><strong>Anne Waninger / Max Matthes / Mathias Meyers</strong><br />
Aus Texten von und Interviews mit Hans Heisel; aus Beiträgen über ihn; aus Grußworten und Erinnerungen; und filmische Szenen</p>
<p><strong>Cora Mohr</strong><br />
Studienkreis deutscher Widerstand 1933 – 45</p>
<p><strong>Patrik Köbele</strong><br />
stellv. Vorsitzender der DKP</p>
<p>Musik: <strong>Bernd Köhler</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Einladung zum 8. Mai 2012</title>
		<link>http://www.gingold-initiative.de/2012/04/einladung-zum-8-mai-2012/</link>
		<comments>http://www.gingold-initiative.de/2012/04/einladung-zum-8-mai-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 20:42:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gingold-admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[8. Mai 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href='http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2012/04/8_mai.pdf'><img src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2012/04/8mai-2012-flyer-seite-1.jpg" alt="" title="8. Mai 2012 - Flyer (Seite 1)" width="640" height="302" class="aligncenter size-full wp-image-174" /></a></p>
<p><a href='http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2012/04/8_mai.pdf'>Flyer 8. Mai 2012 (PDF; 1.5 MB)</a></p>
<h3>Transkript Flyer</h3>
<p>Ettie und Peter Gingold Erinnerungsinitiative und DGB Stadtverband Frankfurt am Main laden ein zum 67. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai  2012 um 18 Uhr im DGB-Gewerkschaftshaus Frankfurt am Main</p>
<p><a href="http://www.gingold-initiative.de/2012/04/einladung-zum-8-mai-2012/" class="more-link">Read more on Einladung zum 8. Mai 2012&#8230;</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2012/04/8_mai.pdf'><img src="http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2012/04/8mai-2012-flyer-seite-1.jpg" alt="" title="8. Mai 2012 - Flyer (Seite 1)" width="640" height="302" class="aligncenter size-full wp-image-174" /></a></p>
<p><a href='http://www.gingold-initiative.de/wp-content/uploads/2012/04/8_mai.pdf'>Flyer 8. Mai 2012 (PDF; 1.5 MB)</a></p>
<h3>Transkript Flyer</h3>
<p>Ettie und Peter Gingold Erinnerungsinitiative und DGB Stadtverband Frankfurt am Main laden ein zum 67. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai  2012 um 18 Uhr im DGB-Gewerkschaftshaus Frankfurt am Main</p>
<p>Willi-Richter-Saal<br />
Wilhelm-Leuschner-Str. 69 – 77<br />
60329 Frankfurt am Main</p>
<p>Wir zeigen den Film „Frankreichs fremde Patrioten“ mit anschließendem Gespräch Wir freuen uns besonders, die Anwesenheit des mittlerweile 90 Jahre alten ehemaligen Kämpfers der Résistance Hans Heisel ankündigen zu können.</p>
<p>Frankreichs Fremde Patrioten</p>
<p>Rund 3.000 Deutsche kämpften nach der Besetzung Frankreichs durch die deutsche Wehrmacht ab 1940 in der großen französischen Widerstandsbewegung, der Résistance. Meist waren sie nach der Machtübertragung an die faschistische Partei, die NSDAP, als rassisch oder politisch Verfolgte nach Frankreich emigriert. Einige leisteten bereits zuvor in Deutschland Widerstand, waren inhaftiert und nach gelungener Flucht aus den Gefängnissen und Konzentrationslagern nach Frankreich gelangt.</p>
<p>Der Film „Frankreichs fremde Patrioten“ von Frank Gutermuth und Wolfgang Schön erinnert mit Interviews und historischen Aufnahmen an das Wirken dieser Widerstandskämpfer, die, sofern sie nach dem Sieg über den Faschismus nach Deutschland zurückkehrten, in der späteren BRD oft als „Vaterlandsverräter“ beschimpft wurden. Der Film erzählt die Geschichte von Peter Gingold, Kurt Hälker, Hans Heisel, Gerhard Leo und Henriette Dreifuss.</p>
<p>Ettie und Peter Gingold Erinnerungsinitiative und DGB Stadtverband Frankfurt am Main laden ein zum 67. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai  2012 um 18 Uhr im DGB-Gewerkschaftshaus Frankfurt am Main</p>
<p>Willi-Richter-Saal<br />
Wilhelm-Leuschner-Str. 69 – 77<br />
60329 Frankfurt am Main</p>
<p>Wir zeigen den Film „Frankreichs fremde Patrioten“ mit anschließendem Gespräch Wir freuen uns besonders, die Anwesenheit des mittlerweile 90 Jahre alten ehemaligen Kämpfers der Résistance Hans Heisel ankündigen zu können.</p>
<p>Frankreichs Fremde Patrioten</p>
<p>Rund 3.000 Deutsche kämpften nach der Besetzung Frankreichs durch die deutsche Wehrmacht ab 1940 in der großen französischen Widerstandsbewegung, der Résistance. Meist waren sie nach der Machtübertragung an die faschistische Partei, die NSDAP, als rassisch oder politisch Verfolgte nach Frankreich emigriert. Einige leisteten bereits zuvor in Deutschland Widerstand, waren inhaftiert und nach gelungener Flucht aus den Gefängnissen und Konzentrationslagern nach Frankreich gelangt.</p>
<p>Der Film „Frankreichs fremde Patrioten“ von Frank Gutermuth und Wolfgang Schön erinnert mit Interviews und historischen Aufnahmen an das Wirken dieser Widerstandskämpfer, die, sofern sie nach dem Sieg über den Faschismus nach Deutschland zurückkehrten, in der späteren BRD oft als „Vaterlandsverräter“ beschimpft wurden. Der Film erzählt die Geschichte von Peter Gingold, Kurt Hälker, Hans Heisel, Gerhard Leo und Henriette Dreifuss.</p>
<p>www.gingold-initiative.de</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Film über die Gingolds</title>
		<link>http://www.gingold-initiative.de/2011/07/ein-film-uber-die-gingolds/</link>
		<comments>http://www.gingold-initiative.de/2011/07/ein-film-uber-die-gingolds/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 23:51:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mschuetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[8. Mai 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Gingold Film]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gingold-initiative.de/?p=130</guid>
		<description><![CDATA[<h2>Ein Film über die Gingolds</h2>
<h3>Uraufführung im Frankfurter Gewerkschaftshaus / Ab Herbst auch als DVD erhältlich</h3>
<p>Von <em>P. C. Walther</em></p>
<p>Über das Leben und Wirken der Antifaschisten Ettie und Peter Gingold berichtet die <a href="http://www.gingold-initiative.de/der-gingold-film/">Filmdokumentation „Zeit für Zeugen“</a>, die am 8.Mai, dem Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg, im DGB-Gewerkschaftshaus in Frankfurt am Main uraufgeführt wurde.</p>
<p><a href="http://www.gingold-initiative.de/2011/07/ein-film-uber-die-gingolds/" class="more-link">Read more on Ein Film über die Gingolds&#8230;</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Ein Film über die Gingolds</h2>
<h3>Uraufführung im Frankfurter Gewerkschaftshaus / Ab Herbst auch als DVD erhältlich</h3>
<p>Von <em>P. C. Walther</em></p>
<p>Über das Leben und Wirken der Antifaschisten Ettie und Peter Gingold berichtet die <a href="http://www.gingold-initiative.de/der-gingold-film/">Filmdokumentation „Zeit für Zeugen“</a>, die am 8.Mai, dem Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg, im DGB-Gewerkschaftshaus in Frankfurt am Main uraufgeführt wurde.</p>
<p>Der Film ist eine Hommage an Ettie und Peter Gingold. Die beiden 2001 bzw. 2006 verstorbenen jüdischen Antifaschisten, Kommunisten und Widerstandskämpfer gegen das Naziregime waren zwei außergewöhnliche Menschen. Wegen der Nazi-Verfolgung nach Paris emigriert, schlossen sie sich in den 40er Jahren der französischen Widerstandsbewegung Resistance an. Nach der Befreiung lebten sie in Frankfurt am Main und waren als Kommunisten aktiv in ihrer Partei, in der Friedensbewegung, den Gewerkschaften und vor allem in der antifaschistischen Bewegung.</p>
<p>Peter Gingold (1916 –2006) war Gründungs- und Führungsmitglied der DRAFD und in den letzten Jahrzehnten seines Lebens Mitglied in den Vorständen der VVN-BdA. Er gehörte in der Bundesrepublik zu den aktivsten Nazigegnern.</p>
<p>Seine Frau Ettie (1913 – 2001) war eine der engagiertesten Kriegs- und Rüstungsgegnerinnen. Sie allein sammelte Anfang der 80er Jahre 12.000 Unterschriften unter den Krefelder Abrüstungsappell und war bei nahezu allen Aktionen der Friedensbewegung dabei.</p>
<p>Wenn Peter Gingold, der an vielen antifaschistischen Aktionen mitwirkte und bei kaum einer Antinazi-Aktion fehlte, vor Schülern, Jugendgruppen oder auf anderen Veranstaltungen  von seinen Erlebnissen und Erfahrungen im Kampf gegen den Faschismus sprach, dann fesselte und beeindruckte er immer wieder sein Publikum durch seine unkonventionelle, lebhafte und offene Art des Gesprächs und seiner Schilderungen. Vor allem bei jungen Menschen fand er  Anklang und Aufmerksamkeit. Er berichtete eindrucksvoll aus eigenem Erleben, argumentierte lebensnah und locker, verzichtete auf Stereotypen und war dadurch ungemein glaubwürdig und überzeugend.</p>
<p>Mit seinem antifaschistischen Engagement fand der Kommunist Peter Gingold Achtung und Anerkennung auch bei Menschen anderer Anschauungen, ja selbst bei politischen Gegnern. Er trat immer wieder für breitestmögliche Bündnisse im Kampf gegen Neofaschismus, Rassismus und Antisemitismus ein. Dabei verstand er es, auf Antifaschisten aller Couleur integrierend  einzuwirken; er war bei autonomen Antifaschisten ebenso angesehen wie bei „traditionellen“ und „bürgerlichen“ Nazigegnern.</p>
<p>Über eben dieses Wirken und über Erlebnisse aus dem antifaschistischen Kampf  berichtet die etwa 30minütige Filmdokumentation „Zeit für Zeugen“ lehrreich und eindrucksvoll mit Ausschnitten von Aufnahmen, Videos, Filmen und Fernsehberichten über die Gingolds sowie mit der Wiedergabe von  Interviews mit jüngeren und älteren Zeitzeugen, die die Gingolds noch erlebt haben. Gewissermaßen als Zeugen der Zeit geben sie ihre Eindrücke und Erlebnisse wieder. Zu den so Interviewten gehören neben anderen Elisabeth Abendroth, der Schauspieler Rolf Becker, die Musikerin und Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano, die Linke-Politikerin Ulla Jelpke, die VVN-Vorsitzenden Heinrich Fink und Conny Kerth sowie Ulrich Schneider (FIR) und Ellen Weber (DKP).</p>
<p>Bei der Uraufführung im Großen Saal des Frankfurter Gewerkschaftshauses fand der Film bei den Teilnehmern der überfüllten Veranstaltung große Anerkennung und Zustimmung.</p>
<p>Produziert wurde der Film im Auftrag der Ettie-und-Peter-Gingold-Erinnerungsinitiative von der Mainzer Filmwerkstatt Kontrastfilm. Die Autoren sind Mathias Meyers und Tidi von Tiedemann. Ermöglicht wurde die Herstellung des Films durch die finanzielle Unterstützung des Frankfurter Vereins LAGG („Leben und Arbeiten in Gallus und Griesheim“), der die Erinnerung und Aufklärung über die Nazizeit in diesen beiden Frankfurter Stadtteilen und insbesondere über das KZ-Außenlager Katzbach in den Frankfurter Adlerwerken zum Ziel hat.</p>
<p>Voraussichtlich ab Herbst dieses Jahres wird der Film „Zeit für Zeugen“  &#8211; ergänzt durch weiteres Material wie Dokumente, Redentexte und Verweise auf weitere Quellen – auch als DVD erhältlich sein. Zu empfehlen ist seine Verwendung für Veranstaltungen insbesondere mit Jugendlichen, aber auch als Unterrichtsmaterial in Schulen, für Jugendgruppen usw.</p>
<p>Zu beziehen ist die DVD bei der Ettie-und-Peter-Gingold-Erinnerungsinitiative in Frankfurt am Main.<br />
Informationen dazu finden sich auf der Webseite <a href="http://www.gingold-initiative.de">www.gingold-initiative.de</a> und über <a href="mailto:info@gingold-initiative.de">info@gingold-initiative.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Zeitzeugen</title>
		<link>http://www.gingold-initiative.de/2011/07/zeitzeugen/</link>
		<comments>http://www.gingold-initiative.de/2011/07/zeitzeugen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 23:49:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mschuetz</dc:creator>
				<category><![CDATA[8. Mai 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gingold-initiative.de/?p=133</guid>
		<description><![CDATA[<h2>Zeitzeugen</h2>
<h3>Bericht von einer bewegenden Veranstaltung am 8.Mai 2011 in Frankfurt am Main</h3>
<p>Erschienen in den <em>„Münchner Lokalberichten“</em>; Mai 2011; von Ulla Varchmin</p>
<p>Nur noch einer saß auf dem Podium unter jungen Gewerkschaftsvertreterinnen und einem jungen Mitglied der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald – Dora e.V.  Einer der letzten Zeitzeugen, Hans Heisel, Mitglied der Résistance, der sich wie die Gingolds als 17jähriger im besetzten Paris im Widerstand engagierte. Im voll besetzten Saal des DGB- Gewerkschaftshauses hatten sich junge und alte (auch sehr alte) Menschen versammelt, um am 8. Mai, dem Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg, Ettie und Peter Gingold zu gedenken, die als jüdische Emigranten in der französischen Résistance kämpften. Ein <a href="http://www.gingold-initiative.de/der-gingold-film/">Dokumentarfilm über Werk und Wirkung von Ettie (1913-2001) und Peter Gingold (1916-2006)</a> erlebte anlässlich dieser Matinee seine Uraufführung. Die Gesprächsrunde im Anschluss an den Film wurde moderiert von Mathias Meyers, einem der beiden Autoren des Films und Anne Waninger. „Wie habt Ihr Peter und Ettie kennen gelernt?“ Auf diese Frage antwortete die Jugend einhellig: „Als Zeitzeugen, ich war 14 Jahre alt, er sprach in unserer Schule“. „Ich wollte ihn begrüßen, erwartete einen alten Mann, da sauste ein Fahrrad an mir vorbei, dann stand Peter Gingold vor mir,“ erzählt Lena Carlebach, die Enkelin eines ebenfalls bekannten Antifaschisten. „Ich sah sie auf der Straße stehen, eine unscheinbare kleine Frau, sie sammelte Unterschriften in der Fußgängerzone, sprach die Leute freundlich an und sie unterschrieben,“ berichtet Anne Waninger von ihrer Begegnung mit Ettie.</p>
<p><a href="http://www.gingold-initiative.de/2011/07/zeitzeugen/" class="more-link">Read more on Zeitzeugen&#8230;</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Zeitzeugen</h2>
<h3>Bericht von einer bewegenden Veranstaltung am 8.Mai 2011 in Frankfurt am Main</h3>
<p>Erschienen in den <em>„Münchner Lokalberichten“</em>; Mai 2011; von Ulla Varchmin</p>
<p>Nur noch einer saß auf dem Podium unter jungen Gewerkschaftsvertreterinnen und einem jungen Mitglied der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald – Dora e.V.  Einer der letzten Zeitzeugen, Hans Heisel, Mitglied der Résistance, der sich wie die Gingolds als 17jähriger im besetzten Paris im Widerstand engagierte. Im voll besetzten Saal des DGB- Gewerkschaftshauses hatten sich junge und alte (auch sehr alte) Menschen versammelt, um am 8. Mai, dem Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg, Ettie und Peter Gingold zu gedenken, die als jüdische Emigranten in der französischen Résistance kämpften. Ein <a href="http://www.gingold-initiative.de/der-gingold-film/">Dokumentarfilm über Werk und Wirkung von Ettie (1913-2001) und Peter Gingold (1916-2006)</a> erlebte anlässlich dieser Matinee seine Uraufführung. Die Gesprächsrunde im Anschluss an den Film wurde moderiert von Mathias Meyers, einem der beiden Autoren des Films und Anne Waninger. „Wie habt Ihr Peter und Ettie kennen gelernt?“ Auf diese Frage antwortete die Jugend einhellig: „Als Zeitzeugen, ich war 14 Jahre alt, er sprach in unserer Schule“. „Ich wollte ihn begrüßen, erwartete einen alten Mann, da sauste ein Fahrrad an mir vorbei, dann stand Peter Gingold vor mir,“ erzählt Lena Carlebach, die Enkelin eines ebenfalls bekannten Antifaschisten. „Ich sah sie auf der Straße stehen, eine unscheinbare kleine Frau, sie sammelte Unterschriften in der Fußgängerzone, sprach die Leute freundlich an und sie unterschrieben,“ berichtet Anne Waninger von ihrer Begegnung mit Ettie.</p>
<p>Unvergesslich bleibt Peters strahlendes Gesicht, sein fröhliches, manchmal verschmitztes Lachen, das die Mauern des Schweigens oder der Ablehnung durchbrach und ihm aufmerksame Zuhörer sicherte.<br />
Eine Dokumentation zum 90. Geburtstag von Peter Gingold trägt den Titel „Résistance = Widerstand- ein Leben  lang!“ Die Beiträge sind seinem Kampf gegen den Nationalsozialismus und den Faschismus gewidmet. Überlebende der KZs, Mitglieder der DKP, der VVN, der LINKEN, Gewerkschafter und Journalisten – die dort zu Wort kommen, sprechen mit Ehrfurcht  und Begeisterung  von einem Menschen, der nicht nur durch seine rastlose politische Tätigkeit, sondern auch durch sein Charisma überzeugte, der nicht nur Mut, sondern auch Humor besaß. „Peter Gingold suchte die Auseinandersetzung und sie suchte ihn, den alten Kommunisten, der von seiner kommunistischen Überzeugung nicht lassen wollte,“ schreibt die FR am 31.Oktober 2006, kurz nach seinem Tod.</p>
<p>Auf dem Büchertisch liegt auch sein Bericht „Paris – Boulevard St. Martin No.11“ (PapyRossa-Verlag, Köln, 2009), der sich spannend wie ein Politthriller liest. Peter Gingold entkam in Paris der Gestapo, als ihm bereits die sichere Hinrichtung bevorstand.</p>
<p>Wie behandelte die deutsche Regierung Peter und Ettie Gingold nach ihrer Rückkehr 1945? Man verweigerte  ihnen lange die deutsche Staatsangehörigkeit, zwang Peter Gingold nach dem KPD-Verbot in die Illegalität, belegte seine jüngere Tochter mit Berufsverbot. Am D-Day lud die französische Regierung die deutschen Mitstreiter in der Résistance zur Teilnahme an den Feierlichkeiten ein. Kanzler Kohl befand sie nicht würdig Deutschland zu vertreten. Sie nahmen dennoch teil als Ehrengäste der Organisationen der französischen Résistance.</p>
<p>Ettie Gingold, die jahrelang als Kurierin unter der Okkupation ihr Leben aufs Spiel setzte,  Material für den Widerstand erstellte und verteilte, sich gleichzeitig um die gemeinsame Tochter sorgte, die bei Bauern versteckt war, äußert sich im Film enttäuscht darüber, dass ihre Tätigkeit im Exil in Deutschland kaum anerkannt wurde. Sie nahm trotz aller Schwierigkeiten ihre politische Arbeit wieder auf und sammelte in den 50er Jahren unermüdlich Unterschriften für den Stockholmer Appell gegen die Wiederaufrüstung und in den 80er Jahren unter den Krefelder Appell gegen die Stationierung von Atomraketen. Auch sie überzeugte durch ihre Lebendigkeit, ihre Menschlichkeit ebenso wie durch ihren konsequenten Kampf gegen faschistisches und rassistisches Gedankengut und ihren Einsatz für den Frieden.</p>
<p>Hans Heisel, der als letzter auf dem Podium zu Wort kam, beklagte das Verschwinden seiner Weggefährten, diesseits und jenseits des Rheins, mit denen er sich über viele Jahre regelmäßig getroffen hatte und die ihn mit großer Selbstverständlichkeit als einen der Ihren  aufgenommen hatten, auch in den Jahren nach 1945, als den Deutschen in Frankreich oft Ablehnung, ja Hass entgegen schlug. Die Herzlichkeit im Haus der Familie Gingold, &#8211; die Geschwister von Peter Gingold sind in Paris geblieben, auch sie sind im Kampf gegen Antisemitismus und  Faschismus politisch aktiv &#8211; ist für Hans Heisel Beispiel der Völkerfreundschaft im Kleinen, die sich über die Traumata der Vergangenheit hinwegsetzt und offen ist für Begegnungen, über Grenzen hinweg, trotz aller Unterschiede und sprachlicher Schwierigkeiten.</p>
<p>„Trotz alledem! Ein Portrait des Widerstandes  im Rhein-Main-Gebiet 1933-1945“ mit Linoldrucken von Thilo Weckmüller bekam ich als Geschenk mit auf den Weg zurück nach München. Der Ausflug nach Frankfurt hat mich bereichert und mir die Augen geöffnet für Ereignisse, die mir bis dahin relativ unbekannt waren. Die Begegnung mit  Peter und Ettie Gingold im Film und das Gespräch mit einem der letzten Zeitzeugen sind wertvolle Erfahrungen, die ich dieser Reise verdanke.</p>
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